Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden „AGB“) gelten für Aufträge, Bestellungen und Lieferungen zwischen der candidate select GmbH, vertreten durch Dr. Jan N. Bergerhoff und Dr. Philipp K. Seegers (im folgenden „Auftragnehmer“) und anderen Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich- rechtlichen Sondervermögen im Sinne von § 310 Absatz 1 BGB (im folgenden „Auftraggeber“).
(2) Abweichende oder diesen AGB widersprechende Bedingungen seitens des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn der Auftragnehmer stimmt diesen ausdrücklich in schriftlicher Form zu.
(3) Verbaucher im Sinne von § 13 BGB sind von der Nutzung der auf der Website des Auftragnehmers angebotenen Leistungen ausgeschlossen.
(4) Diese Geschäftsbedingungen gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt.

§ 2 Bestellvorgang und Vertragsabschluss

(1) Der Auftraggeber kann sich auf der Website des Auftragnehmers über dessen angebotene Leistungen informieren und bei Interesse diese in Auftrag geben. Die Bestellung erfolgt entweder über die Website des Auftragnehmers durch den in §2(2) beschriebenen automatisierten Bestellvorgang oder per E-Mail gemäß § 2(3). Für beide Fälle finden die AGB Anwendung.
(2) Während des Bestellvorgangs auf der Website durchläuft der Auftraggeber folgende Schritte:
a) Auswahl der gewünschten Leistung
b) Angabe der Kontaktdaten
c) Auswählen einer Zahlungsmethode
d) In einer Übersicht wird dem Auftraggeber seine Bestellung angezeigt und ermöglicht durch das Ändern der angezeigten Bestellung eventuelle Eingabefehler zu korrigieren
e) Nach Überprüfung und eventueller Anpassung der Bestellung klickt der Auftraggeber auf „kostenpflichtig bestellen“.
f) Mit dem Klicken des Links „Kostenpflichtig bestellen“ ist der Bestellvorgang abgeschlossen und die Bestellung nicht mehr zu widerrufen.
g) Nach Abschluss des Bestellvorgangs erhält der Auftraggeber umgehend eine Empfangsbestätigung über die abgegebene Bestellung.
(3) Beim Bestellvorgang per E-Mail teilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer sein Interesse mit und macht Angaben zur gewünschten Leistung. In diesem Fall gilt der Bestellvorgang als abgeschlossen wenn Auftraggeber und Auftragnehmer sich über den Umfang und die Bedingungen der zu erbringen Leistung geeinigt haben und der Auftragnehmer den Empfang der Bestellung bestätigt hat.
(4) Durch den Erhalt der Empfangsbestätigung ist der Vertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer noch nicht geschlossen. Sie dient lediglich zur Bestätigung des Zugangs der Bestellung.
(5) Der Vertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer kommt in dem Moment zu Stande, in dem der Auftragnehmer dem Auftraggeber nach abgeschlossenem Bestellvorgang bestätigt, dass er die geforderte Leistung erbringen wird oder mit dem Moment in dem der Auftragnehmer dem Auftraggeber die bestellte Leistung übermittelt, je nachdem welche Handlung früher eintritt.
(6) Der in §2(4) erwähnte Vertrag wird vom Auftragnehmer gespeichert. Mit Zusenden der Bestätigung des Vertragsabschlusses oder der zu erbringenden Leistung steht er auch dem Auftraggeber zur Verfügung und kann ebenso wie die AGB in wiedergabefähiger Form gespeichert werden.

§ 3 Vertragsdauer

(1) Abhängig von der Auswahl des Auftraggebers wird der Vertrag entweder für die einmalige Erbringung einer Dienstleitung, einen im Vertrag definierten Zeitraum oder auf unbestimmte Zeit geschlossen.
(2) Beim Abschluss eines Vertrags auf unbestimmte Zeit beträgt die Mindestlaufzeit 2 Jahre. Die Laufzeit des Vertrags verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate wenn dieser nicht von einer der Vertragsparteien unter Berücksichtigung einer Frist von 3 Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt wird.

§ 4 Zahlung

(1) Der Auftraggeber kann wählen ob er die Bestellung via Paypal, per Kreditkarte oder Rechnung bezahlen möchte.
(2) Die Zahlung hat ausschließlich auf das Konto des Auftragnehmers zu erfolgen.
(3) Eine vom Auftragnehmer einmalig erbrachte Leistung ist innerhalb von 7 Werktagen nach Lieferung zu bezahlen. Gegenteilige Absprachen die schriftlich vereinbart wurden bleiben von dieser Frist unberührt.
(4) Im Falle eines andauernden Schuldverhältnisses zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer verpflichtet sich der Auftraggeber die monatlich fälligen Zahlungen spätestens bis zum 7. Werktag des Folgemonats zu erbringen.
(5) Beim Ausbleiben der fristgerechten Zahlung werden Verzugszinsen in Höhe von 9 % über dem jeweiligen Basiszinssatz p.a. berechnet.

§ 5 Lieferzeit

(1) Im Falle eines erfolgreichen Vertragsschlusses wird die bestellte Dienstleistung dem Auftraggeber spätestens 2 Werktage nach Erhalt der Empfangsbestätigung zur Verfügung gestellt.
(2) Ist es dem Auftragnehmer nicht möglich die bestellte Leistung innerhalb von 2 Werktagen nach Erhalt der Empfangsbestätigung zu erbringen, so informiert er den Auftraggeber darüber bis spätestens 2 Werktage nach deren Erhalt. In keinem Fall wird die Leistung vom Auftragnehmer später als 7 Tage nach Erhalt der Empfangsbestätigung erbracht.
(3) Keine Anwendung finden Absätze 1 und 2 von §5 auf Fälle in denen Besonderheiten der Anfrage es dem Auftragnehmer unmöglich machen die Dienstleitung zu erbringen. In diesem Fall informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber dass er die gewünschte Diestleistung nicht erbringen kann. Eventuell bereits getätigte Zahlungen sind in diesem Falle voll zu erstatten.

§6 Pflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer alle Informationen und Daten zur Verfügung zu stellen, die dieser für das Erbringen der angebotenen Dienstleistungen benötigt.
(2) Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen und garantiert dem Auftragnehmer, dass er berechtigt ist, die in §6(1) genannten Daten und Informationen an den Auftragnehmer zwecks Erfüllung seiner Dienstleistungen zu übermitteln.
(3) Der Auftraggeber hält den Auftragnehmer schadlos gegen sämtlichen Forderungen und Ansprüchen die aus einem Bruch der in diesem Paragraphen genannten Bestimmungen entstehen.

§ 7 Nutzungsrechte des Auftraggebers

(1) Bei Abschluss eines Vertrags gemäß § 2 dieser AGB erwirbt der Auftraggeber das Recht zur Nutzung der vom Auftragnehmer erbrachten und im Vertrag beschriebenen Leistung.
(2) Das vom Auftraggeber erworbene Nutzungsrecht ist nicht auf Dritte übertragbar. Jede über die im Vertrag beschriebene hinausgehende Nutzung ist ausgeschlossen.

§ 8 Haftung für Mängel

(1) Der Auftragnehmer versichert die angebotene Dienstleistung mit größter Sorgfalt zu erbringen unter Berücksichtigung der Wünsche des Auftraggebers und im Rahmen der technischen Möglichkeiten des Auftragnehmers.
(2) Der Auftragnehmer haftet nicht für eventuelle vom Auftraggeber subjektiv wahrgenommene Mängel der Dienstleistung.
(3) Unberührt vom Haftungsausschluss gemäß § 7(2) bleiben Mängel der Dienstleistung die auf absichtliches oder grob fahrlässiges Handeln des Auftragnehmers zurückzuführen sind.

§ 9 Sonstiges

(1) Der zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer geschlossene Vertrag und die gesamten Rechtsbeziehungen der Parteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, die sich aus Verträgen auf die diese AGB Anwendung finden ergeben, ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers, sofern eine beidseitige schriftliche Vereinbarung nichts anderes vorsieht.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit des Vertrags insgesamt hiervon nicht berührt.