Kundenstudie: Seit 2016 bewertet Evonik alle akademischen Abschlüsse mit dem CASE Score

CASE Fact – 2018-2

Seit Ende 2016 nutzt Evonik Industries den CASE Score, um akademische Abschlüsse besser einschätzen zu können. Zusammen mit Evonik haben wir die Vorhersagekraft von CASE Scores innerhalb der Trainee-Programme getestet.

Die Analyse zeigt: Weder die absolute Note, noch der Assessment Test korrelieren mit der Wahrscheinlichkeit am Ende ein Jobangebot von Evonik zu erhalten. Aufgrund der schwachen Aussagekraft sollten gerade Abschlussnoten selbst im Bewerbungsprozess keine Rolle spielen. Stattdessen können akademische Leistungen mit dem CASE Score valide eingeschätzt werden. Im Einsatz bei Evonik zeigt sich, dass:

(1) Der CASE Score das Abschneiden im deutlich teureren und zeitintensiveren Assessment Center voraussagen kann. Hierdurch lässt sich die Qualität der Kandidaten im Assessment Center steigern.
(2) Der CASE Score mit der Wahrscheinlichkeit ein Jobangebot zu erhalten zusammenhängt. Bewerber mit sehr guten CASE Score werden zu 60% eingestellt, Bewerber mit schlechten CASE Score nicht mal in 20% der Fälle.

Dadurch kann CASE schon sehr früh im Einstellungsprozess Auskunft darüber geben, wie erfolgreich eine Bewerbung wahrscheinlich sein wird – vollautomatisiert und ohne Aufwand für die Bewerber. Personaler haben dadurch die Möglichkeit bessere Kandidaten kennenzulernen und sich auf diese zu fokussieren.

Randolf Bursian, Personalchef von Evonik in Deutschland, fasst es wie folgt zusammen: „Mit CASE berücksichtigen wir die Leistung aus häufig fünf oder mehr Jahren Studium im Bewerbungsprozess genauer. Unsere Führungskräfte werden damit bei der Auswahl geeigneter Kandidaten und der Stellenbesetzung noch besser beraten.“

Das vollständige Briefing zu den Studien mit der Deutschen Post DHL, Simon Kucher & Partners, Evonik, MAHLE und einem Energieversorger finden Sie hier.