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Das Team hinter case

Seit 2015 ist unsere Mission Recruiting einfacher und fairer zu machen.

Lässt sich Erfolg im Beruf vorhersagen? Mit dieser Frage haben wir bei candidate select, kurz case, angefangen. Unser Gründerteam, bestehend aus drei promovierten Ökonomen, forschte zum Übergang zwischen Studium und Arbeitsmarkt, lange bevor daraus ein Unternehmen wurde.

2015 kristallisierte sich eine konkrete Frage heraus: Warum sagen Hochschulnoten so wenig darüber aus, wer im Job erfolgreich ist? Die Antwort, die wir in mehr als 30 Studien belegt haben: Noten sind nicht per se uninformativ, sie sind nur ohne Kontext unbrauchbar. Wer weiß, wie schwer ein Studiengang ist und wo jemand in seiner Kohorte steht, kann plötzlich sehr viel mehr aus einem Lebenslauf herauslesen. Aus diesem Forschungsprojekt entstand an der Universität Bonn die candidate select GmbH, gefördert mit Forschungsgeldern der Bundesrepublik Deutschland.

Ab 2020 haben wir Fahrt aufgenommen. Investoren wie Rolf Schrömgens, Alexander Schröder-Frerkes und Thomas Alt kamen an Bord. Gleichzeitig gewannen wir das EU- und NRW-geförderte Projekt FAIR, gemeinsam mit der Universität Köln, Deutsche Telekom, Simon Kucher, Viega und Studitemps. Ziel war es, Diskriminierung in algorithmischen Auswahlprozessen messbar zu machen und zu reduzieren. Aus dem Projekt ist neben dem FAIR Index auch ein eigenständiger Algorithmus zur Bewertung von Arbeitserfahrung entstanden. Forschung und Praxis blieben eng verknüpft; die Fachkraft-Studie, die unser Gründerteam an der Universität Maastricht durchführt, läuft bis heute.

2022 öffneten wir unsere Algorithmen auch für Talente: Studierende und Absolvent:innen können sich seitdem kostenlos selbst einordnen, ihren case Score einsehen und mit passenden Arbeitgebern in Kontakt treten. Der Talentpool wuchs schnell, heute umfasst er über 120.000 Profile. Unternehmen erreichen diese Talente direkt über unsere Plattform, per Mail oder auf unseren Events. 2025 folgte der nächste Schritt: Mit dem case Talent Gateway automatisieren wir die Vorauswahl eingehender Bewerbungen vollständig.

Heute bringen wir drei Dinge unter einen Hut, die im Recruiting selten zusammen funktionieren: eine gute Candidate Experience, echte Automatisierung und valide Diagnostik. Per API lässt sich das nahtlos in bestehende Bewerbermanagementsysteme integrieren. Unsere Kunden reichen von Beratungen und Konzernen bis zu Universitäten, die case für die Masterzulassung einsetzen. Und wir publizieren weiter, weil die Fragen, die uns 2015 angetrieben haben, noch lange nicht beantwortet sind.

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